Mondkalender: Mondphase heute, Vollmond und Neumond 2026/2027

Wie steht der Mond heute, welche Mondphase haben wir, und wann ist der nächste Vollmond? In unserem Mondkalender finden Sie die aktuelle Mondphase, das Mondzeichen und alle Termine für Neumond, erstes Viertel, Vollmond und letztes Viertel – astronomisch exakt berechnet. Dazu erklären wir, was hinter den Phasen steckt, was die Forschung über Mond und Schlaf sagt und wie Sie den Mondkalender für Ihr Traumtagebuch nutzen können. Astrologische und volkstümliche Deutungen kennzeichnen wir dabei klar als Tradition.

Der Mond heute

Nächste Mondphasen (Stand 6. November 2026):

  • Neumond: Montag, 9. November 2026, 08:02 Uhr · Mond im Skorpion
  • Erstes Viertel: Dienstag, 17. November 2026, 12:48 Uhr · Mond im Wassermann
  • Vollmond: Dienstag, 24. November 2026, 15:54 Uhr · Mond in den Zwillingen
  • Letztes Viertel: Dienstag, 1. Dezember 2026, 07:09 Uhr · Mond in der Jungfrau

Wie lese ich den Mondkalender?

Die aktuelle Mondphase zeigt Ihnen der Mondkalender auf dieser Seite. So lesen Sie ihn: Neumond und Vollmond markieren die beiden Extreme, dazwischen liegen das erste Viertel (zunehmender Halbmond) und das letzte Viertel (abnehmender Halbmond). Ein vollständiger Zyklus dauert im Mittel rund 29,5 Tage. Das Mondzeichen wechselt etwa alle zwei bis drei Tage. Nächster Vollmond (Stand 6. November 2026): Dienstag, 24. November 2026, 15:54 Uhr, Mond in den Zwillingen.

Vollmond-Termine 2026 & 2027

Vollmond-Termine 2026 und 2027 – Zeiten in MEZ/MESZ, Mondzeichen nach dem tropischen Tierkreis
VollmondDatum & UhrzeitMondzeichen
🌕 Wolfsmond♋ Krebs
🌕 Schneemond♌ Löwe
🌕 Wurmmond♍ Jungfrau
🌕 Rosa Mond♎ Waage
🌕 Blumenmond♏ Skorpion
🌕 Blumenmond♐ Schütze
🌕 Erdbeermond♑ Steinbock
🌕 Hirschmond♒ Wassermann
🌕 Störmond♓ Fische
🌕 Erntemond♈ Widder
🌕 Jägermond♉ Stier
🌕 Bibermond♊ Zwillinge
🌕 Kalter Mond♋ Krebs
🌕 Wolfsmond♌ Löwe
🌕 Schneemond♍ Jungfrau
🌕 Wurmmond♎ Waage
🌕 Rosa Mond♏ Skorpion
🌕 Blumenmond♏ Skorpion
🌕 Erdbeermond♐ Schütze
🌕 Hirschmond♑ Steinbock
🌕 Störmond♒ Wassermann
🌕 Erntemond♓ Fische
🌕 Jägermond♈ Widder
🌕 Bibermond♉ Stier
🌕 Kalter Mond♊ Zwillinge

Alle Mondphasen (Neumond, Viertel, Vollmond) mit Uhrzeit und Mondzeichen: Mondkalender 2026 · Mondkalender 2027

Die vier Mondphasen erklärt

Der Mond leuchtet nicht selbst, er wirft das Licht der Sonne zurück. Eine Hälfte von ihm ist immer beleuchtet – wie viel davon wir sehen, hängt davon ab, wo der Mond auf seiner Bahn um die Erde gerade steht. Von Neumond zu Neumond vergehen im Mittel rund 29,5 Tage. Astronomen nennen diesen Zeitraum den synodischen Monat.

  • Neumond: Der Mond steht von der Erde aus gesehen ungefähr in Richtung Sonne. Seine beleuchtete Seite zeigt von uns weg, er bleibt unsichtbar.
  • Erstes Viertel: Etwa eine Woche später ist die rechte Hälfte der Mondscheibe beleuchtet. Der Mond nimmt zu.
  • Vollmond: Der Mond steht der Sonne gegenüber, die uns zugewandte Seite ist ganz beleuchtet. Er geht etwa bei Sonnenuntergang auf und ist die ganze Nacht über sichtbar.
  • Letztes Viertel: Nun leuchtet die linke Hälfte. Der Mond nimmt ab, bis wieder Neumond ist.

Eine alte Merkhilfe für die Nordhalbkugel: Lässt sich die Sichel mit einem senkrechten Strich zu einem geschriebenen „z“ ergänzen, nimmt der Mond zu; gleicht sie dem Bogen eines „a“, nimmt er ab.

Weil die Mondbahn nicht exakt kreisförmig ist, schwanken die Abstände zwischen den Phasen um einige Stunden. Deshalb berechnen wir jeden Termin im Mondkalender einzeln. Was die Phasen in der Traumsymbolik bedeuten, lesen Sie unter Mondphasen und Träume.

Mondzeichen: Warum der Mond alle 2–3 Tage das Zeichen wechselt

Neben der Phase nennt der Mondkalender das Mondzeichen – das Tierkreiszeichen, in dem der Mond gerade steht. Astronomisch ist der häufige Wechsel schnell erklärt: Der Mond umrundet die Erde, gemessen an den Fixsternen, in rund 27,3 Tagen (siderischer Monat). Teilt man die Ekliptik, also die scheinbare Bahn der Sonne am Himmel, wie in der westlichen Astrologie in zwölf gleich große Abschnitte zu je 30 Grad, braucht der Mond für jeden davon im Durchschnitt rund 2,3 Tage. Weil er sich auf seiner Bahn mal schneller und mal langsamer bewegt, sind es mal knapp zwei, mal fast drei Tage.

Wichtig für die Einordnung: Die Astrologie verwendet den sogenannten tropischen Tierkreis, der am Frühlingspunkt beginnt. Durch eine langsame Kreiselbewegung der Erdachse, die Präzession, stimmen diese Zeichen heute nicht mehr mit den gleichnamigen Sternbildern überein. Steht der Mond astrologisch „im Widder“, befindet er sich am Himmel meist vor dem Sternbild Fische.

Die Eigenschaften, die den Mondzeichen zugeschrieben werden – etwa dass ein Mond im Krebs Gefühle und Geborgenheit betone –, stammen aus der astrologischen Tradition und sind wissenschaftlich nicht belegt. Viele Menschen nutzen sie dennoch gern als Anregung, die eigene Stimmung und die eigenen Träume bewusster zu beobachten.

Mond, Schlaf und Träume: Was die Forschung sagt

Dass man bei Vollmond schlechter schläft, berichten viele Menschen – und auch die Schlafforschung hat sich mit dieser Frage beschäftigt. Eine Laborstudie von Cajochen und Kollegen aus dem Jahr 2013 fand rund um den Vollmond eine geringere Schlafqualität. Spätere Untersuchungen, die diesen Befund überprüfen wollten, kamen allerdings zu gemischten Ergebnissen. Ein eindeutiger Zusammenhang ist damit nicht belegt.

Für Ihr eigenes Erleben heißt das: Es kann sein, dass Sie in Vollmondnächten unruhiger schlafen. Es kann aber ebenso an anderen Dingen liegen – an hellerem Licht im Schlafzimmer, an Stress oder schlicht an der Erwartung, schlecht zu schlafen. Wer gezielt auf den Vollmond achtet, behält schlechte Nächte in dieser Zeit zudem leichter im Gedächtnis als gute.

Zu Träumen gibt es noch weniger belastbare Daten. Die Traumpsychologie geht überwiegend davon aus, dass Träume vor allem aufgreifen, was uns im Wachleben beschäftigt. Ob die Mondphase für Sie persönlich eine Rolle spielt, können Sie am besten selbst herausfinden – mit einem Traumtagebuch, in dem Sie die Mondphase mitnotieren. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber Mondphasen und Träume.

Und ganz praktisch: Bei anhaltenden Schlafproblemen ist ein Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt hilfreicher als ein Blick in den Mondkalender.

Den Mondkalender für Ihr Traumtagebuch nutzen

Hier verbindet sich die Astronomie mit dem, worum es bei Ufer der Nacht geht: Ihren Träumen. Der Mondkalender liefert einen einfachen, verlässlichen Zeitrahmen, in dem eigene Muster sichtbar werden können. So gehen Sie vor:

  1. Direkt nach dem Aufwachen notieren: Halten Sie Ihren Traum fest, bevor die Erinnerung verblasst – Bilder, Personen, Orte und vor allem Gefühle.
  2. Mondphase und Mondzeichen ergänzen: Ein kurzer Blick in den Mondkalender genügt.
  3. Den Schlaf mit erfassen: Wie gut haben Sie geschlafen, wie oft sind Sie aufgewacht?
  4. Nach einigen Monaten auswerten: Erst über mehrere Mondzyklen hinweg lässt sich erkennen, ob sich bestimmte Themen, Stimmungen oder besonders lebhafte Träume in einzelnen Phasen häufen.

Bleiben Sie dabei offen für beide Ergebnisse: Vielleicht entdecken Sie einen Rhythmus, vielleicht auch nicht – beides ist aufschlussreich.

Viele Menschen nutzen die Mondphasen außerdem als festen Anlass zur Reflexion: den Neumond für neue Vorhaben, den Vollmond für einen Rückblick. Diese Zuordnungen stammen aus der Tradition, können aber als Ritual helfen, regelmäßig über die eigenen Träume nachzudenken. Die überlieferte Symbolik der Phasen erklären wir unter Vollmond, Neumond, zunehmender Mond und abnehmender Mond.

Mondkalender für Garten und Haareschneiden: altes Volkswissen

Viele Mondkalender im Handel richten sich an Gärtnerinnen und Gärtner oder geben Tipps zum Haareschneiden, Putzen und Fasten. Diese Ratschläge gehen auf bäuerliche Überlieferung und auf astrologische Regeln zurück. Bei zunehmendem Mond soll man demnach säen, was über der Erde wächst, bei abnehmendem Mond eher Wurzelgemüse setzen. Und Haare, die bei zunehmendem Mond geschnitten werden, sollen schneller nachwachsen.

Wissenschaftlich belegt sind solche Effekte nicht. Für das Wachstum von Pflanzen zählen nach heutigem Wissen vor allem Boden, Wasser, Temperatur und Licht. Ein Mondkalender kann trotzdem ein schönes Werkzeug sein: als Struktur, die durchs Jahr führt, und als Verbindung zu einer Tradition, die viele Generationen begleitet hat.

Unser Mondkalender konzentriert sich bewusst auf die astronomischen Daten und auf die Verbindung von Mond und Träumen. Wer nach dem Mond gärtnert oder den nächsten Friseurtermin danach plant, findet hier die exakten Phasen und Mondzeichen als verlässliche Grundlage – die Deutung bleibt eine Frage der persönlichen Überzeugung. Wie der Mond als Traumbild gedeutet wird, lesen Sie im Traumlexikon unter Mond.

Mondphasen & Träume

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Der Mond als Traumsymbol

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Häufige Fragen zum Mondkalender

Welche Mondphase ist heute?

Die aktuelle Mondphase zeigt Ihnen der Mondkalender auf dieser Seite. Er wird astronomisch berechnet und gibt an, ob der Mond gerade zu- oder abnimmt, wann die nächste Hauptphase eintritt und in welchem Tierkreiszeichen der Mond steht. Am Himmel können Sie die Phase auch selbst erkennen: Ist der Mond auf der rechten Seite beleuchtet, nimmt er zu; leuchtet die linke Seite, nimmt er ab. Das gilt für die Nordhalbkugel, also auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Wann ist der nächste Vollmond?

Den nächsten Vollmond und alle weiteren Termine finden Sie in der Tabelle des Mondkalenders. Vollmond ist im Mittel alle 29,5 Tage, meist also einmal pro Kalendermonat. Weil der Mondzyklus kürzer ist als die meisten Monate, fallen gelegentlich zwei Vollmonde in denselben Monat – der zweite wird im Volksmund Blue Moon genannt. Astronomisch ist Vollmond ein genauer Zeitpunkt. Mit bloßem Auge wirkt der Mond aber schon einen Tag davor und danach fast rund.

Wie lange dauert ein Mondzyklus?

Ein vollständiger Mondphasenzyklus, also von Neumond zu Neumond, dauert im Mittel rund 29,5 Tage. Dieser synodische Monat ist länger als die eigentliche Umlaufzeit des Mondes um die Erde, die gemessen an den Sternen etwa 27,3 Tage beträgt. Der Grund: Während der Mond die Erde umkreist, wandert die Erde ein Stück weiter um die Sonne. Der Mond braucht deshalb gut zwei zusätzliche Tage, bis Sonne, Erde und Mond wieder in derselben Stellung zueinander stehen.

Was ist der Unterschied zwischen zunehmendem und abnehmendem Mond?

Zunehmender Mond ist die Zeit zwischen Neumond und Vollmond: Der beleuchtete Teil wird von Abend zu Abend größer, auf der Nordhalbkugel leuchtet die rechte Seite. Der zunehmende Mond ist vor allem am Abend zu sehen. Abnehmender Mond ist die Zeit zwischen Vollmond und Neumond: Der beleuchtete Teil schrumpft, nun leuchtet die linke Seite, und der Mond zeigt sich vor allem in der zweiten Nachthälfte und am Morgenhimmel. Beide Phasen dauern jeweils knapp zwei Wochen.

Was bedeutet das Mondzeichen im Mondkalender?

Das Mondzeichen gibt an, in welchem der zwölf Tierkreiszeichen der Mond gerade steht. Da der Mond die Ekliptik in rund 27,3 Tagen durchläuft, wechselt er etwa alle zwei bis drei Tage in ein neues Zeichen. Die Position selbst ist exakt berechenbar. Die Bedeutungen, die Astrologie und Mondkalender-Tradition den Zeichen zuschreiben – etwa für Stimmung, Garten oder Haarschnitt –, sind dagegen überliefert und wissenschaftlich nicht belegt. Sie können sie als Anregung zur Selbstbeobachtung nutzen.

Schläft man bei Vollmond schlechter?

Das ist nicht eindeutig geklärt. Eine Laborstudie von Cajochen und Kollegen aus dem Jahr 2013 fand rund um den Vollmond eine geringere Schlafqualität. Spätere Untersuchungen, die das überprüfen wollten, kamen jedoch zu gemischten Ergebnissen. Wenn Sie in Vollmondnächten schlecht schlafen, lohnt ein Blick auf naheliegende Faktoren: Licht im Schlafzimmer, Stress, späte Mahlzeiten oder Bildschirmzeit. Ein Schlaf- und Traumtagebuch mit Mondphase zeigt Ihnen, ob sich bei Ihnen ein Muster ergibt.

Träumt man bei Vollmond intensiver?

Viele Menschen haben den Eindruck, rund um den Vollmond lebhafter oder unruhiger zu träumen. Belastbare wissenschaftliche Daten dazu gibt es jedoch kaum. Möglich ist auch, dass man in unruhigen Nächten häufiger aufwacht und sich deshalb besser an Träume erinnert. Ob die Mondphase für Sie persönlich eine Rolle spielt, finden Sie am zuverlässigsten mit einem Traumtagebuch heraus: Notieren Sie über mehrere Monate jeden Traum zusammen mit der Mondphase und vergleichen Sie dann die Phasen miteinander.

Was bedeuten Vollmond und Neumond?

Astronomisch beschreiben beide eine Stellung von Sonne, Erde und Mond: Bei Vollmond steht der Mond der Sonne gegenüber und ist ganz beleuchtet, bei Neumond steht er in Richtung Sonne und bleibt unsichtbar. In vielen Traditionen gilt der Neumond als Zeit des Neubeginns und der Stille, der Vollmond als Zeit der Fülle, der Klarheit und des Abschließens. Diese Bedeutungen sind kulturell gewachsen, nicht naturwissenschaftlich begründet – als Anlass zur Reflexion können sie dennoch wertvoll sein.